Ukraine 2013 – Tschernobyl Tag 1

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Bereits am frühen Morgen ging es von Steinhagen nach Düsseldorf über Bielefeld. Die Zugfahrt mit der Deutschen Bahn funktionierte zur Abwechslung reibungslos.

Um 8 Uhr kam ich am Flughafen Düsseldorf an und holte erst mal mein bis dahin ausgefallenes Frühstück nach. Gestärkt dank der Bäckerei Kamps und seinen Brötchen und großen Kaffee ging es zum Check-In.

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Der Flug hob mit ein wenig Verspätung ab. Ansonsten verlief der Flug mit der kleinen eurowings Maschine ohne Probleme.

In Kiew am Flughafen Boryspil angekommen ging das Chaos los. Sobald man den Zoll-Bereich verlässt behelligen einem zwielichtige gestalten und bieten eine Taxi-Fahrt an. Nachdem man ca. 20 von denen abgewimmelt hat, kann man zum Linienbus gelangen. Dieser fuhr mich für knapp unter 4 Euro ins 30 Kilometer entfernte Stadtzentrum.

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Vom Hauptbahnhof Kiew ging es dann zu Fuß zur Metro. Die Station musste ich ein wenig suchen, da ich diesmal meinen Hausaufgaben nicht sorgfältig nachgekommen bin. Aber nichts desto trotz fand ich die Station und kaufte ein Ticket für unter 20cent. Wie in Paris oder London gilt hier auch: einmal zahlen und solange man unterirdisch bleibt fahren so oft man will.

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Achtung: allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied: in Kiew kauft man sich pro Fahrt einen Chip / Token. Diesen muss man an der Schranke zur Rolltreppe einwerfen. Alles logisch. Aber! Nicht wie in anderen Ländern öffnet sich hier die Schranke sondern die bleibt wie zuvor bereits offen. Ich dachte zunächst sie wäre kaputt weil schon offen. Warf dennoch meinen Chip ein und dann bumm, schließt sich die Schranke und ich laufe davor. Neuer Versuch. Chip ja bereits schon weg noch mal rein. Bumm Schranke knallt wieder zu. Nachdem mir die Dame auf ukrainisch etwas zu rief – ich gebe hier zu, dass meine Sprachkenntnisse in ukrainisch etwas eingerostet sind – sie zeigte mir, dass ich nicht denn rechten sondern den linken Durchlass nehmen solle, denn diesen hat mein Chip freigeschaltet. Hier konnte ich auch die Lichtschranke passieren ohne dass sie sich die Schranke wieder schließt.

Nun ging es hinab in die Metro. Ich wusste zwar dass die Moskauer Metro sehr tief ist, aber ich glaube die ukrainische steht ihr in nichts nach. Unten angekommen fuhr ich zwei Stationen um umzusteigen in eine andere Linie. Diese wiederum fuhr mich eine weitere Station zum Olympiastadion in Kiew. Der Vorteil an der Metro ist: günstig aber viel wichtiger es hängen Pläne in lateinischer Schrift aus. So dass der „dumme“ Tourist auch planen und gucken kann, denn Busfahrpläne sucht man vergebens.

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Am Olympiastadion angekommen konnte ich das Hotel Rus auch schon sehen. Ein kurzer Spaziergang trennte mich noch vom Hotel und einer Dusche. Diese war auch dringend nötig, da es hier im Schatten noch 25 Grad sind. Und die alte Metro außer Fahrtwind nichts zum kühlen bereitstellt.

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Nach der Dusche ging ich ins Hotel-Restaurant und bestellte neben einem ukrainischen Bier ein Rib-Eye Steak und French Fries. Nach einem weiteren Bier und dem Willkommen-Champagners ging ich zur Lobby. Dort klärte ich alles für das Frühstück des Folgetages ab. Zuerst bestellte ich eine Lunchbox, dann änderte ich dieses doch noch in ein Early-Breakfast direkt aufs Zimmer. Treffen ist morgen nämlich bereits ab 8 Uhr wieder am Hauptbahnhof und Frühstück gibt es erst ab 7 Uhr. Also lieber früher bestellen und dafür in Ruhe auf dem Zimmer essen. Sind Mehrkosten von 2,5 Euro.

Jetzt sitze ich in der Hotelbar und beende diesen Text und habe bereits das zweite Bier hier geleert.

Morgen geht es weiter. Dann geht es endlich nach Tschernobyl und Prypiat.

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