Jakobsweg 2013 – Puente la Reina – Villamayor de Monjardin

20130711-201954.jpgSo heute bin ich planmäßig 5:45 aufgestanden. Ich habe gepackt und mich kurz nach 6 Uhr auf den Weg durch die Altstadt von Puente La Reina gemacht. Natürlich ging es auch über die Brücke die diesem Ort ihren Namen gegeben hat.

Weiter ging es auf einem Feldweg der zwischen dem Rio Arga und der N111 lag. Nun folgte ein steiler Aufstieg in Richtung Autobahn. Dieser machte mir diesmal sehr zu schaffen.

Nach dem Örtchen Mañeru bestand die Gegend vorwiegend aus Getreidefeldern und Weinbergen. Nun ging es nach Cirauqui, schon von weiten konnte man die mittelalterliche Stadt sehen, die sich vor mir empor hob.

Allein deswegen waren alle Straßen im Ort natürlich steil. Am höchsten Punkt angekommen befand sich die Iglesia de San Román wo ich mir meinen Stempel abholte. Nun ging es wieder bergab auf einer alten Römerstrasse und einer alten Römerbrücke.

Die Autobahn musste nun überquert werden und kurz drauf unterquert. Nun ging es den Aufstieg nach Lorca zu bewerkstelligen. Hier im Ort kaufte ich mir erstmal eine Banane und einen Osaft. Dieses Frühstück verspeiste ich gleich hier.

Auf dem Weg nach Villatuerta konnte ich den Blick auf den Montejurra genießen. Nach einer weiteren Stunde in dieser Hitze, mittlerweile weit über 30 Grad erreichte ich das Etappenziel Estella/Lizarra.

Da ich aber den Rhythmus der anderen Pilger „entkommen“ wollte überlegte ich mir noch eine Herberge weiter zulaufen. Diese befand sich allerdings 13km weiter entfernt und weit bergauf.
Der Plan war einfach von den Samstag gestarteten wegzukommen und auch in kleineren Herbergen einen Platz zugunsten.

Die Strecke sollte ca. 2,5 Stunden dauern aber ich brauchte knapp über drei. Estella ist eine etwas größere Stadt an welcher sich Ayegui direkt anschließt. Schon vom weiten sah ich das Kloster Irache. Dort gab es den berühmten Weinbrunnen. Nicht wie sonst Wasser zum trinken fand man hier vor, sondern zusätzlich auch Rotwein. Alles kostenlos. Ich hielt mich allerdings zurück. Nur probiert, ich hatte ja noch ein Stück vor mir.

Mit das schlimmste passierte mir, als ich am Campingplatz vorbeilief. Ich konnte Menschen sehen wie sie sich am und im Pool erfrischten. Ich auf der anderen Seite des Zauns, vollgeschwitzt fand das natürlich berauschend.

Nach über einer Stunde erreichte ich den Ort Azqueta, von dem ich erst fälschlicherweise annahm es wäre mein Ziel. Etwas demotiviert und mit Schmerzen begann ich die letzten 2 Kilometer. Allerdings musste ich hier zwei Pausen einlegen.

Angekommen nahm ich gleich die erste Herberge. Diese war die private und wurde erst letztes Jahr eröffnet. Sie hat nur 20 Betten ist aber sehr modern ausgestattet. Und kostet 15€ mit Frühstück. Nach dem Duschen legte ich mich erstmal zwei Stunden hin und entspannte.

Als ich die Herberge verließ sah ich das die christliche Herberge bereits voll war. Nach dem kurzen Stadtrundgang der sich hier nur auf dem Marktplatz beschränkt ging ich einkaufen. Ich holte mir neue Müsliriegel und ein Bier und Saft.

Anschließen bestellte ich mir für abends das Pilgermenü in der Bar. Um 19 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zur Bar und bekam mein gemischten Salat und das Hühnchen mit Pommes für 10€, achso und es gab Rotwein.

Am Abend saß ich noch ein wenig in der Herberge bevor ich ins Bett verschwand.

Heutige Etappe:
31km (noch ca. 674km bis SdC)
480m Aufstieg; 270m Abstieg
Dauer: 8,5h

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