Jakobsweg 2013 – Santa Catalina de Somoza – Manjarin

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Nach dieser sehr entspannten ruhigen Nacht machten wir kurz nach 6 Uhr uns auf den Weg. Donna ging schon kurz zuvor los und wir verabredeten h s für später am Tag.

Zunächst ging es an Seestadt entlang nach Elena Ganso und später auf einem Waldweg entlang nach Rabanal del Camino. Dort machten ich und Crystal sowie Dorota Pause. Ich bestellte mit Spiegelei mit Schinken und Brot mit Marmelade und Kaffee. Wir hatten schließlich den Aufstieg zum höchsten Punkt des Caminos noch vor uns.

Nach dem Frühstück gingen wir noch für morgen einkaufen, da Sonntag ist und wir an einem verlassenen Ort übernachten wollen. Nun begann auch so allmählich der Aufstieg nach Foncebadón. Dort fing es auch an zu regnen. Das zweite mal auf meinem Camino. Wir machte im Ort kurz Pause und gingen weiter zum Cruz Ferro.

Leider fand genau heute ein fest statt, welchen Ursprung wir nicht herausfanden. Jedenfalls war der Platz voll mit Menschen und ein als ein großer Parkplatz umfunktioniert wurden. Nachdem wir unsere Steine niedergelegt haben wollten wir auch schnell wieder weiter.

Kurz hi rer dem Kreuz trafen wir auch wieder auf Donna. Sie begleitete uns bis Manjarin wo wir übernachten wollten. Dorota war von dieser Idee garnicht begeistert und wollte lieber weiter gehen. Wir verabschiedeten uns und machten noch ein paar Fotos.

Crystal und ich checkten hier ein und warteten bis wir in unser Zimmer konnten. Diese Herberge wird von Tomaz geführt, der auch in der Geschichte und Verantwortung der Tempelritter fühlt. Hier gibt es weder Strom, Wasser noch eine Toilette. Nur ein Plumpsklo auf der anderen Straßenseite. Und Komfort sowie Sauberkeit sollte nicht an erster Stelle stehen.

Leider begann es wieder zu regnen und diesmal stark. Mittlerweile ist es auch auf unter 10 grad abgekühlt. Wir wollten in Kamin Feuer machen, leider zunächst nicht erlaubt da die Gefahr des Bässen Holzes und zu viel Rauchentwicklung zu hoch war. Aber später wurde uns der Iden angemacht und alle mit Fluchtgedanken konnten bleiben. Hier traf ich auch wieder mal auf Sissi aus Ungarn. Am Abend kam für eine kurze zeit nochmal die Sonne raus und es wurde richtig gemütlich.

Tomaz und seine „Gefolgschaft“ machten uns ein Super Abendessen. Und in Abschluss fand eine Art Zeremonie statt. Eigenartig auf jedenfall aber unvergesslich. Danach machten wir noch ein Gruppenfoto und unterhielten uns bei Lagerfeuerstimmung noch ein wenig bis es ins Bett ging. Mittlerweile ist das Gaus mollig warm.

Heutige Etappe:
21km (noch ca. 240km bis SdC)
490m Aufstieg; 50m Abstieg
Dauer: 7h

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