Schweden 2015 – Tag 02

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Heute Morgen ging es erst mal gut ausgeschlafen zum Frühstück. Um 9 Uhr verließ ich das Hotel Alexandra in Richtung der Insel Gamla StanGamla Stan ist das Herz Stockholms, die Altstadt. Ich lief vorbei am Bürgerplatz, dem Stadtmuseum und der Schleuse, die ich alle später noch einzeln und genauer besichtigen werde.

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Als ich noch im Hotel aus dem Fenster sah, konnte ich sehen, dass es stark am regnen war und der Schnee von gestern zu meinen bedauern auch verschwunden war. Also nahm ich neben der Kamera, den Handschuhen auch noch meinen Regenschirm mit. Eines sei jetzt schon mal verraten, ich brauchte den Schirm den ganzen Tag NICHT. Es blieb zwar grau und lockerte zwischendurch sogar mal auf, aber es war trocken und windig. Und kalt, aber das kann bei richtiger Kleidung auch schön sein.

So nun weiter. Als ich auf Gamla Stan angekommen bin ging ich zunächst zur Mårten-Trotzig-Gasse (Mårten Trotzig Gränd), die schmalste Gasse der Altstadt, die eigentlich nur aus Treppen bestand. Die Altstadt war immer noch weihnachtlich geschmückt und so sahen die Straßen selbst bei diesem grauen Wetter einfach nur schön aus. Ich ging durch die Gassen weiter zur Deutschen Kirche (Tyska Kyrkan). Diese war heute leider geschlossen, aber dennoch packte ich sie für heute auf meine ToDo List, ich machte einige Fotos von außen und ging weiter zum Großmarkt (Stortorget).

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Der Großmarkt ist keine Markthalle sondern ein Platz, wo auch heute noch ab und zu ein Markt stattfindet. Aber früher war wohl eher der Pranger die Hauptattraktion hier. Zumindest für die Zuschauer. Ebenfalls befindet sich seit zwei Jahren das Nobelmuseum hier am Platz. Welches aber erst gegen 11 Uhr aufmachte. Um die eine Stunde zu überbrücken besichtigte ich zunächst den Dom.

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Der Dom (Storkyrkan) befand sich direkt hinter dem Museum. Es kostete 40 SEK, also ca. 5€ Eintritt. Das Gebäude ist über 700 Jahre alt und hat neben einem Silber Altar mit Ebenholz, eine schöne Holzskulptur. Ebenso beeindruckend sind die beiden Königslogen. Nach der Besichtigung blieb ich noch ein wenig sitzen und las in meinem Reiseführer, um mehr über meine nächsten Stationen zu erfahren.

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Ich holte mir noch schnell einen Kaffee to go in einem kleinen Café, das Cafe Sten Sture welches sich zwar im Keller befand aber eine sehenswerte Atmosphäre hatte. Mit dem Kaffee überbrückte ich die letzten paar Minuten bis das Museum öffnete.

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Das Nobelmuseum (Nobelmuseet) gibt es erst seit zwei Jahren hier am Platz. Es kostet zwar 100 SEK Eintritt, also knapp 11€, aber wenn man wie ich Glück hat bekommt man dafür zur passenden Zeit eine Führung gratis dazu. Mithilfe der Führung fiel das lästige Schilder lesen weg und man bekam einige Zusatzinfos. Die Ausstellung widmet sich zum einen dem Leben von Alfred Nobel, sowie seiner Erfindungen. Ein Hauptaugenmerk gilt den aktuellen Nobelpreisträgern, aber auch alle alten und deren Erfindungen kommen nicht zu kurz.

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Anschließend wollte ich zum Mittelalter-Museum, stand aber dann unbeabsichtigt vor dem Schloss und genau zu der Zeit des Wachwechsel. Eigentlich wollte ich mir das Samstag ansehen, da das Changing of the Guards in der Woche immer nur einmal am Tag stattfindet. Nun ja, jetzt war ich ja schonmal hier, dann guckte ich mir das auch an.

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Vorbei am Schloss ging es auf die kleine Nachbarinsel Helgeandsholmen, hier befinden sich nur zwei Gebäude darauf. Einmal der Reichstag und das Mittelalter-Museum (Medeltidsmuseet). Diese Museum ist gratis, wäre aber auch einen Eintritt wert.

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In diesem Museum wird das alte Stockholm lebendig nachgebildet, man läuft durch die alten Straßen, durch Klöster und man sieht ein Schiff. Ebenso gibt es hier temporäre Sonderausstellung. In meinem Fall eine über das Kriminelle Stockholm inklusive der Umgang mit kriminellen und Gefangenen. Was ein Zufall.

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Nun verließ ich diese Insel, aber nur kurz um in Norrmalm in der Fußgängerzone bei Mega Kebab einen Kebab-Teller zu essen. Gestärkt ging es zurück in die Altstadt. Diesmal auf die Insel Riddarholmen. Hier machte ich ein paar Fotos der Riddarsholmskirche (Riddarsholmskyrkan) und ging zum Ufer, um einen weiteren atemberaubenden Ausblick auf Stockholm zu bekommen. Auf der Evert Taubes Terrasse. Hier bekam ich auch eine Ahnung davon wie kalt es war, den teilweise war das Wasser gefroren und die Strömung war genau an den eisfreien Bereichen zu sehen. Hier lies sich auch mal kurz die Sonne blicken.

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Als Abschluss für Gamla Stan besichtigte ich die Schleuse. Leider gab es hier nicht viel zusehen, da hier im Moment eine große Baustelle ist. Da dieses gleichzeitig ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist um die Insel mit Södermalm & Långholmen einander zu verbinden.

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Södermalm & Långholmen erhebt sich steil aus dem Wasser und war früher das Arbeiter und Handwerksmeister von Stockholm. Hier ging ich zunächst zur Fjällgatan. Einer der schönsten Straßen von Södermalm. Es ging bergauf, somit bekam ich einen interessanten Ausblick auf die Altstadt. In dieser Straße gab es noch einige alte Holzhäuser. Sie stammen teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Muss das damals schön ausgesehen haben hier…

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Nun ging es wieder bergab zur Katarina Kirche (Katarina Kyrka). Meine geplante Besichtigung konnte ich nicht nachgehen, obwohl geöffnet und Schilder da standen, wurde gerade alles für eine Beerdigung aufgebaut. Und da der Sarg schon stand, hatte ich nicht unbedingt das Verlangen hier rein zu gehen und Fotos zu machen. Zuvor machte ich einige Außenaufnahmen, so wie ich denke, ist das äußere auch in dieser Kirche das sehenswerte.

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Mittlerweile war es schon halb vier Uhr nachmittags. Nach knapp 7 Stunden Besichtigung, merkten das auch meine Füße. Ich ging dennoch noch zum Stockholmer Stadtmuseum. Entgegen meines Reiseführers kostete das Museum keine 100 SEK Eintritt. Es war gratis, ob nur heute oder ab jetzt immer könnte ich nicht herausfinden.

Ich lief relativ schnell durch die verschiedenen Ausstellungsräume. Vieles habe ich zuvor schon ähnlich gesehen. Interessant waren hier die Rekonstruktionen zweier Wohnungen im Museum. Eine mit zwei Personen bewohnt, die andere sogar mit vier! Die Größe entsprach die eines kleinen Badezimmers.

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Mittlerweile ist es auch schon dunkel geworden, ich ging jetzt wieder in Richtung meines Hotels. Praktischerweise lag genau auf meinen Weg, meine letzte Station für heute. Der Bürgerplatz und das Bürgerhaus (Medborgarplatsen & Medborgarhuset). Hier fuhren Kinder auf dem zugefrorenen Brunnen Schlittschuh. Und ringsherum waren Cafés und ein Einkaufszentrum.

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Gegen halb fünf erreichte ich das Alexandra Hotel und ruhte mich ein wenig aus. Fast acht Stunden Sightseeingtour ist doch anstrengend, aber auch wenn es sich viel liest, war der Tag nicht überladen, und dennoch habe ich schonmal viel gesehen.

Am Abend ging ich zum nahegelegenen Italiener und aß eine Pizza zum Abendessen. Für morgen steht die Insel Djurgården auf den Plan, ehemals Jagdrevier der Königsfamilie, heute viele Museen, ein Vergnügungspark und Freilichtmuseum.

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