Nordkorea 2016 – Tag 05 – Pyongyang – Haeju – Kuwolsan – Sinchon – Pyongyang

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Heute verliesen wir zum ersten Mal die Hauptstadt Pyongyang. Es ging nach Nampo.

Nampo ist eine Hafenstadt und besitzt auch eine Schleuse. Die westmeer Schleuse trennt den Fluss Daedong vom offenen Meer dem westmeer. Er besteht aus einer 8 km langen Straße und über dreißig Schleusentore und drei Schleusen. Eine Besichtigung war erst für den nächsten Tag geplant.

Wir konnten aber durch die Durchfahrt sowohl der Stadt wie auch der Schleuse bereits einen ersten Eindruck gewinnen.

Unser erster Programmpunkt für heute war das Gebirge Haeju. Wir fuhren ein wenig hinein auf Straßen die mehr einem schotterpiste und Feldweg gleichten. Eigentlich total ungeeignet für einen Bus aber wir schafften es.

Wir stiegen an einem Parkplatz aus und starteten unseren Fußmarsch. Geschätzt sollten es ungefähr 10 Kilometer gewesen sein. In diesem Gebirge sind keine Koreaner gewesen, scheinbar ist es Ihnen auch nich erlaubt, ebenso sind auch ganz selten die wenigen Touristen hier. Ich glaube wir machten die Wanderung um Zeit rumzukriegen.

Was natürlich für das Gebirge sprach war, dass wir endlich mal ein wenig laufen konnten, wenn auch nicht weg und die Landschaft sehr reizvoll war da gerade die Bäume blühten und das Gebirge in lila, weiß und gelb erstrahlte.

Am Ende der zweistündigen Wanderung führen wir ein kleines Stück weiter in einen kleinen buddhistischen Tempel namens Woljong Tempel mit einem Mönch. Es soll mal über 60 Tempel allein in diesen Gebirge gegeben haben. Dieses zumindest existiert noch und der Mönch trägt eine goldene Uhr die er von Präsidenten geschenkt bekommen hat.

Man sagt dass es im 9 . Jahrhundert gebaut wurde. Allerdings würde es in der Ri Dynastie wieder aufgebaut. Es besteht aus Myongbu Tempel, Suwol Hall und Manse Pavillon.

Hier aßen wir auch zu Mittag und verschlangen unser mitgebrachtes essen vom Hotel. Also Picknick an einem Ort wo die saubere Luft von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Weiter ging die Fahrt nach Kuwolsan in das Museum für amerikanische Kriegsverbrechen. Hier wurde alles sehr real und authentisch dargestellt. Es mag auch alles wahr sein aber man lässt von diesem Feindbild selbst nach so langer Zeit nicht ab. Man sagt halt so wie sie damals waren sind alle heute auch noch.

In diesen Museum mussten auch die Einheimischen warten solange wir dieses Museum besuchten. Der Besuch trug ein wenig zum Verständnis bei, sowohl was passiert ist und auch warum einige die Amerikaner hassen. Wenn ich mir vorstelle als kleines Kind hier durchgeführt zu werden und diese Darstellung zu sehen hätte ich auch Angst vor Ausländern.

Hier hatten wir auch noch ein paar Aufpasser mehr und Fotos waren auch komplett verboten. Nun ging es wieder nach Pyongyang zurück.

Am Abend trafen wir die 9 weiteren deutschen die heute aus Peking ankamen und ab sofort unsere Gruppe verstärken. Ein erstes kennenlernen fand beim Abendessen statt.

 

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