Nordkorea 2016 – Tag 06 – Pyongyang – Nampo – Pyongyang

  
Heute ging es wie gewohnt um 7 Uhr mit den Weckruf los. Schnell fertig machen, frühstücken und 8 Uhr Abfahrt. 

Heute mit großer Gruppe von 15 Personen. Ähnelt ja schon fast Massentourismus hier. Wir fuhren die gleiche Strecke wie gestern nach Nampo. Ein ebenfalls gewohntes Bild ergab sich uns in den Straßen von Pyongyang. Viele Koreaner machten Frühsport bzw. Proben sonstiger Aufführungen. Zum einen im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten für den Tag der Sonne oder mit dem derzeit stattfindendend arbeiterkampf.

Diesmal stoppten wir auf dem Weg auf einer kollektiven Farm. Hier arbeitet ein ganzes Dorf zusammen in der nahrungserzeugung. Uns wurde gezeigt was und wie es angepflanzt wurde. Es gab Maus, Reis, Gurken und vieles mehr. 

Am Kindergarten wurde uns die morgendliche körperliche Übung der Kinder gezeigt. Verschiedene tänze  mit gesanglicher Untermalung und unterstützt der Erzieherinnen mit Instrumenten. Auch wir die Touristen wurden dann mit Eingebunden und durften bzw. sollten mittanzen. Wie der Zufall es wollte kauften wir zuvor Süßigkeiten im Laden ein die den Kindern ausgehändigt wurden.

Weiter ging es zur Schleuse. Hier sahen wir uns zu Beginn ein Film auf deutsch an um einige Informationen vom Bau der Schleuse zu bekommen. Davei wurde uns Kaffee und Tee gereicht. Anschließend hatten wir noch genügend Zeit den Damm und die Schleuse zu fotografieren.

Vor den Toren von Pyongyang existiert ein Freizeitpark. Dieser hatte aufgrund des 70 Tages Kampfes geschlossen. Der Park ist genau da gebaut wurden wo sich das Geburtshaus vom ewigen Präsidenten Kim befindet.

Dieses schauten wir uns natürlich auch an. Es handelte sich dabei um eine kleine einfache Strohhütte. Ausgestellt waren zudem viele Gegenstände der damaligen Zeit. Im Anschluss fuhren wir zum Mittagessen genau vor den Toren des Parks.

In Pyongyang schauten wir uns das kriegsmuseum an. Hier waren auch viele Schülergruppen die sich mindestens genau so für uns interessierten wie für das Museum. Ausgestellt waren zum einen koreanische Waffen und amerikanische Waffen sowie die gekaperte USS Pueblo.

Weiter ging es zu einem kurzen Besuch zum Bunkermuseum und als Abschluss zum weltweit größten Triumphbogen. Hier hatten wir auch noch ein wenig Zeit zum Souvenirkauf bevor es zum Abendessen ging. Besonderheit hier war dass das Entenfleisch direkt am bzw. mitten auf dem Tisch gegrillt wurde.

Abends traf sich ein Teil der Gruppe im Hotel oben im Drehrestaurant. Hier tranken wir ein paar Biere und genossen die Aussicht. Fotos waren hier nicht erlaubt.
    
    
    
    
    
    
   

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