Nordkorea 2016 – Tag 09 – Pyongyang

  
Heute ist der „Tag der Sonne“. An diesem Tag 1912 wurde der ewige Präsident Kim geboren. Das Geburtshaus kannten wir bereits. Unsere erste Station heute ab Koreas größten Feiertag war der sonnenpalast.

Auf der Fahrt dorthin konnten wir wirklich die Stadt bei bestem Sonnenschein genießen. Das können die Koreaner aufjedenfall. Am Palast angekommen gab es große Sicherheitskontrollen. Wir durften nichts mitnehmen was nur annähernd aus Metall ist. Die Handys müssten auch im Bus bleiben. Nur Kameras durften wir an der Garderobe abgeben.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Mittelpunkt des Palastes und benutztennunzahlige Rolltreppen. Hoch gerade aus runter. Heute war auch dresscode angesagt. Gewünscht war Anzug und Krawatte bei den Herren. Aus Respekt sollte man sich auch daran halten. So tat ich es. Einen anstecket mit Kim dürfen Ausländer noch besitzen so wie sie ihn alle Koreaner besitzen. Ich nutzte daher die Flagge und ging fast als Nordkoreaner durch.

Während der Besichtigung sahen wir beide Glassärge und umrundeten diese. In den vielen Nebenräumen waren die Auszeichnungen und Orden beider ausgestellt und die Fahrzeuge mit denen sie im in und Ausland unterwegs waren.

Der Palast an sich mit seinen vielen Bildern und prunkvollen Ambiente war aber auch die Besichtigung wert.

Kurz bevor wir den Palast Verliesen bekamen wir die Kameras zurück und konnten zumindest außen Aufnahmen von ihm machen.

Nun fuhren wir ins Hotel zurück um ins wieder ein wenig legerer anzuziehen um das restliche Tagesprogramm zu absolvieren.

Nächstes Highlight heute war der 117 Meter hohe Juche Turm. Hier hatten wir bei bestem Wetter einen bombastischen Blick auf Pyongyang. Nun konntenman erstmals einen überblick über die tatsächliche größe dieser Stadt bekommen.

Ich machte natürlich einige Fotos ind nutzte auch mein  Teleobjektiv der Kamera um noch ein paar Sehenswürdigkeiten einzufangen.

Jetzt genug es auch schon direkt zum Mittagessen, bevor wir in den internationalen Buchhandel fuhren. Hier deckte ich mich vorallem mit Reiseführern und einem kleinen Buch über die Juche Ideologie ein. Ich muss mich schließlich auf die 24 stündige Zugfahrt vorbereiten die noch bevorsteht.

Nun ein schneller Spaziergang über die proppenvolle Blumenausstellung, wo eigentlich fast nur einheimische waren um die beiden Blumensorten nach Kim benannt zu sehen. Unser kleines Highlight bestand darin ein einheimisches Eis kaufen zu können. Ein seltenes Erlebnis da diese Laden nur die einheimische Währung nehmen, welche uns verboten ist.

Am Parteigründungsmonument konnten wir nur nah vorbeifahren, da hier eine Massenveranstaltung im Gange war. Aber für Fotos reichte es.

Vor der massentanz Veranstaltung besuchten wir noch ein Hotel um kurz Pause zu machen und liefen dann zum Platz. Dort konnten wir 1 Stunde Hunderten beim Tanzen zuschauen oder selbst mitmachen. Beeindruckend war es allemal.

Vor dem Abendessen besuchten wir in der Nähe des Triumphbogens einen Freizeitpark mit einigen modernen und uns bekannte Fahrgeschäften. Man zählte einen kleinen Eintritt und dann jedes genutzte Fahrgeschäft extra. Zumindest die Ausländer.

Im Anschluss ging es zum letzten Abendessen als große Gruppe. Morgen verlassen uns weitere 6 Personen. Gleichzeitig feierten wir heute den Geburtstag einer mitreisenden. Aufgrund dessen gab es neben den sowieso viel zu üppigen Menü noch Kuchen und eine karaoke Vorstellung.

Den Abend ließen wir als gesamte Gruppe inklusive Reiseleitern im Drehrestaurant im Hotel bei vier ausklingen.

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