Nordkorea 2016 – Tag 10 – Pyongyang – Wonsan

  
Mit deutlich dezimierter Gruppe starteten wir unsere gut 4 stündige Fahrt nach Wonsan an die Ostküste koreas.

Auf dem Weg stoppten wir hin und wieder mal um uns die Beine zu vertreten. Es gerechten verschiedene Meinungen darüber, ob die Straßen besser oder schlimmer sind als die Fahrten zuvor.

Einen längeren Stopp machten wir an den Wasserfällen. Diese wurden erst 2001 entdeckt und waren zuvor nur dem einheimischen bekannt. Grund dafür ist wohl die versteckte Lage zwischen zwei Gebirgen. Wir wanderten im Tal entlang zu den über 70 Metern hohen Fällen.

Wie so oft waren nur Touristen hier. Neben uns allerdings nur noch eine weitere Gruppe von Schweden. Unsere Reisegruppe besteht im Moment aus 5 Touristen, 3 Reiseleitern und einem Fahrer.

Die halbe Strecke lag noch vor uns. Diese absolvierten wir ohne weiteren Stopp. Entlang der Strecke sahenvwir immer wieder LKWs mit Reifenpannen aber auch einige schwere Unfälle mit LKWs. Einer stürzte die Böschung hinunter und brannte noch. Bei einen anderen war die gesamte Achse neben dem Führerhaus.

In Wonsan gab es dann erstmal Mittagessen. Wie immer gut und ausreichend. Obwohl sie hier vergessen hatten den Reis und die Suppe zu servieren. Aber wir waren eher froh darüber. Gleiches war unseren Reiseleitern sichtlich ärgerlich. Da das Restaurant zum Reiseunternehmen gehörte.

Im Anschluss fuhren wir zum internationalen Ferienlager. Hier machten wir ein ausführliche Besichtigung. Neben der bunten Innenausstattung konnten wir die Wohnräume und Speisesaale besichtigen.

Auch einen Computerspieleraum und die Küche sahen wir. Aber es wurde immer besser. Ebenfalls auf dem Gelände warfen Aquarium. Hier gab es süß und Meerwasser Aquarien. Haie, Delfine und Rochen schwammen auch in einem riesigen Aquarium in dem man drunter durch konnte.

Auf dem Gelände liefen immer wieder singende Gruppen von Kindern vorbei die sich zu den verschiedenen Stationen anmeldeten. Darunter Bogenschiesssen und ein spiegelkabinet. Letzteres probierten wir auch mit mäßigen Erfolg aus.

Nach den Sportplätzen und Schwimmbad endete unsere Besichtigung hier. Auf dem Weg schauten wir uns noch einen alten Bahnhof an inklusive des alten Zuges und Hotel, wo Präsident Kim 1945 übernachtet hat. Nun fuhren wir erstmal zum Hotel zum Einchecken.

Zuvor ermöglichte Kim uns noch vor dem Hotel ein Volleyball spiel mit einheimischen zu spielen. Zusammen mit den Reiseleitern und 4 von unsere Gruppe und zwei einheimischen spielten wir 3 Sätze. Dieses internationale Match war so spannend und wahrscheinlich auch selten hier, dass sich viele Zuschauer am Hotel und vorallem an der Straße versammelten. Vorallem hat es großen Spaß gemacht.

Jetzt hatten wir noch einwenig Zeit bis zum Abendessen. Heißes Wasser gab es hier erst Abend 21-22 und und morgens 6-7 Uhr. Also wurdevdas duscgen auf abends verschoben. Nach dem Abendessen trafen wurde reiseleiter im tischtennisraum und spielten ein paar Stunden. Dazu gab es viel Schnaps um es interessanter zu machen. Und damit alle, auch die Sportmuffel mitspielen konnten machten wir die Variante Rundlauf.

Wie spielt bis halb zehn um auch Koch etwas von heißen Wasser abzubekommen. Am nächsten morgen konnten wir bis 8 Uhr ausschlafen.

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