Nordkorea 2016 – Tag 12 – Pyongyang – Peking 

  
Leicht verkartert ging es zum letzten Frühstück. Ich aß heute im großen Saal alleine. Scheinbar sind die meisten Ausländer bereits abgereist. Diesmal wurde das Essen auch am Tisch serviert.

Wir tragen im Foyer unsere drei Reiseleiter die uns drei übriggebliebene zum Bahnhof brachten. Auch wenn dieser nur 200 Meter weit weg war fuhren wir natürlich mit dem Bus.

Hier ging es durch einen nebeneingang zum Gleis. Dort stand unser Zug auch schon. Abfahrt war um 10:10h.

Wir verabschiedeten uns von den Reiseleitern für 10 Tage sehr interessanten Aufenthalt. Und bekamen auch endlichnunswre Reisepässe wieder.

Im Schlafwagenabteil stellten wir fest dass unsere kleine Gruppe getrennt wurde. Kirsten und Alexander kamen mit einen anderen deutschen Paar zusammen in ein Abteil. Ich bekam meines nebenan zugewiesen mit einem Österreicher und 2 Nordkoreanerinen.

Am Ende stellte es sich ganz lustig heraus. Die beiden Koreanerinnen teilten ihre Chips mit uns und sangen koreanische Lieder. Die beiden verließen uns am ersten Ort in China nach der Grenze. 

Ein wenig merkwürdig war, dass die beiden nach der Rente ihren versteckten Schmuck aus den Koffern holten und wieder anzogen. Schmuggler?

Die grenzüberquerung war spannend. Auf beiden Seiten ca. 2 Stunden. Handys und Kameras wurden immer mal wieder kontrolliert aber wie bei der Einreise bei jedem anders. Freundlich war es auf jeden Fall nicht. Mehrmals wurden die Pässe eingesammelt.

Aber schließlich kamen wir alle durch und reisten in China ein. Hier kamen in unser 4er Abteil, wo bereits zwei Plätze besetzt waren 4 Chinesen. Ein junges Paar mit ihren Eltern. Ich fragte mich schon wie das platz mäßig geht.

Wir bekamen von ihnen leckere Erdbeeren und Tomaten und später noch Wasser und Osaft. Wirklich nette Leute. Wir unterhielten uns ein wenig mit der Tochter die mit Hilfe des Telefon englisch konnte.

Der Österreicher verließ uns gegen 22 Uhr schenyang und die 4 Chinesen wechselten in das nebenabteil wo alle ein Bett vorfanden. 

So verbrachte ich die nächtliche Zugfahrt alleine im Abteil.

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