Jakobsweg 2016 – Anreise


Der heutige Tag begann zunächst wie gewöhnlich mit Arbeit. Ich musste nämlich noch bis 14 Uhr arbeiten.

Zuhause angekommen musste ich tatsächlich noch komplett packen. Ich habe mich einfach auf meine Packliste von 2013 verlassen. Damals bin ich den spanischen Jakobsweg von Saint Jean Pied de Port bis nach Santiago de Compostela in knapp über 30 Tagen gelaufen.

Ein wenig stressig war das packen dann doch. Aber es funktionierte und ich konnte meine Erfahrungen von damals gut einbringen. Sowohl was die Ausrüstung angeht und auch das packen.

Kurz nach 16 Uhr ging es dann mit dem Auto von Steinhagen nach Dortmund. Auf den Weg noch kurz bei der Post angehalten, hier lagerte noch meine letzte Lieferung mit einer neuen Stirnlampe als Inhalt. Dann weiter nach Dortmund.

Ich flog zum ersten Mal von Dortmund. Da ich zuvor auch noch nie Ryanair gebucht habe. Da man auf eine Pilgerreise  nicht nur mit Handgepäck gehen kann buchte ich Gepäck hinzu. So kam ich auf einen Preis von knapp 100€ hin und zurück. Immer noch sehr günstig. Sobald man Gepäck bei Ryanair hinzubucht wird man automatisch auch priority Kunde und kann schnell einchecken und Plätze reservieren.

Der Flughafen Dortmund ist ein kleiner regionaler Flughafen. Ich hielt kurz zuvor noch bei McDonald’s und fuhr dann zum Parkplatz. Diesen buchte ich bereits von zuhause und Sparte so ein wenig Geld. Den Transfer mit dem Bus muss man allerdings in Dortmund bezahlen und schlägt Kit drei Euro zu Buche.

Am Terminal angekommen checkte ich ein und ging zum Gate. Funktioerte alles reibungslos. Kostenloses WLAN gibt es nicht, kann man aber bereits an einer Nutzungsdauer von einer Stunde buchen. 

Die Maschine von Ryanair hatte ein wenig Verspätung. Somit verzögerte sich der Start und wir mussten einen späteren timeslot zum takeoff nehmen. Fast eine Stunde später als geplant waren wir in der Luft.

In Porto am Flughafen war ich einer der wenigen am Gepäckband, die meisten fliegen dann doch eher mit Handgepäck. Ich ging zur Metro und fuhr zur Station Casa de Musica.

Leider fuhren kurz nach 23 Uhr keine Busse mehr. So blieb mir nichts anderes übrig als die vier Kilometer bis zur Jugendherberge zu Fuß zurückzulegen. Ist doch kein Problem, mache ich in den nächsten Tagen ja öfters. Kurz nach Mitternacht erreichte ich das Hostel und bezog mein Doppelzimmer und ging zu Bett.

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