Jakobsweg 2016 – Porto

Im Gegensatz zu meinem Sommercamino, habe ich mir hier vorgenommen länger zu schlafen und auch bis später am Tag unterwegs zu sein und mehr Sightseeing zu machen. Mals sehen ob das klappt.

Die erste Nacht hier in Porto habe ich schon mal bis kurz nach acht geschlafen. Ab halb neun habe es Frühstück. Der Speisesaal war fast ausschließlich mit einer großen deutschen Reisegruppe gefüllt. Das Durchschnittsalter war für eine Jugendherberge mit über 60 auch sehr hoch.

Nach dem Frühstück bezahlte ich zunächst die Unterkunft da das gestern Nacht nicht mehr funktionierte. Dann lief ich runter zum Fluss, der nur 5 Minuten entfernt war. Dort wechselte ich Geld (musste einen Schein klein machen) ind fuhr mit der Linie 1 ins Zentrum. Das besondere war, dass die Linie 1 und noch zwei weiter ausschließlich historische alte Straßenbahnen sind. Ein einzelticket kostet 2,50 und die Tageskarte 8€.

Bei der st. Francesco Kirche stieg ich aus und kaufte mir für 13€ ein Ticket für den Hop on Hop Off Bus. Immer gut für einen ersten groben Überblick, vorallem wenn man nur wenig Zeit hat.

Ich fuhr in knapp 1,5 Stunden die komplette Route der roten Linie. Natürlich machte ich hier schon viele Fotos. Nach der Runde ging ich zunächst ein wenig ins Zentrum und fand die ersten Pfeile vom Jakobsweg und diese führten mich zur Kathedrale von Porto.

Hier kauftenixh mir ein Ticket zur Besichtigung der Schatzkammer und Innenhof für 5€. Inklusive einer Turmbesichtigung woanders. Ebenfalls holte ich mir einen Stempel für den pilgerpass der Credencial ab.

 Im Anschluss ging ich ins Zentrum und suchte mir einen Platz im etwas zu Mittag zu essen und meinen Bierdurst zu stillen. In einem kleinen Restaurant aß ich dann einen gemischten Teller mit Salat, Pommes und Wurst mit Ei. Und ein leckeres Pint Bier.

Ich denke in den nächsten Tagen werden die Menüs sehr unterschiedlich ausfallen sowohl Preis als auch Qualität. Gesättigt ging.

So nun ging es zur turmbesteigung. Etwa 190 Stufen ging es den Clerigos hinauf. Hier bekam man eine top Aussicht auf Porto. Und die berühmtenaussicht auf die vielen roten Dächern.

Nun fuhr ich mit der blauen Linie eine Runde. Vieles war doppelt aber das Wetter war einfach top für einen Open air Bus. Eine Abweichung gab es am anderen Ufer. Dort wo die vielen Wein Firmen sind wo der berühmte Portw abgefüllt und gelagert wird. Hier war die Runde viel größer.

In meinen Busticket war auch ein Ticket für eine Weinprobe inklusive. Diese nutzte ich natürlich um den Portwein zu probieren. Ich lief nun zweiten mal am her entlang und über die große Brücke. Mittlerweile zog schon eine nebelfront von der Meeresseite den Fluss entlang in Landesinnere.

Ich für mit einem normalen Linienbus zurück zur Jugendherberge und kaufte laden gegenüber noch fehlende Sachen für mich eine und auch etwas für den Abend.

Das Bier und die Chips verbrauchte ich während ich die Berichte schrieb. Ansonsten kaufte ich Wasser, Apfel, etwas süßes und einen deoroller für meine bevorstehende Wanderung.

Morgen wird der Wecker ein bisschen frühe klingeln. Jedoch werde ich hier frühstücken und kurz nach neun los marschieren. Aber der rucksack muss noch von Sightseeingt auf pilgern umgepackt werden. Dabei geht es dann nur um die Aufteilung der vielen Taschen. Und Trekkingstöcke raus.

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